WIR als Menschheit begegnen uns:

Freie spirituelle Treffen,
ohne Dogmen und Mitgliedschaft.

Ist es möglich?   Das Experiment läuft...

WIR-Stil

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Der WIR-Stil ist in Ansätzen bereits im Buch „Die Software der Seele“ beschrieben. Er entspricht einer inneren Haltung, die in jeder Begegnung die ideale Beziehungsform sucht, um mit allen Menschen entspannt zu sein. Dadurch werden auch Missverständnisse und Dissonanzen leichter erkannt und überwunden. Der WIR-Stil enthält viele alltagstaugliche Herangehensweisen für mehr Nähe und Synergie. 

Alle Teilnehmer der Veranstaltungen vom Transformalen Netz haben sich freiwillig und daher selbstverantwortlich auf diesen nicht-wertenden, nachfragenden Stil der Kommunikation eingelassen.
Zugleich wurden immer wohlwollende Sortierhilfen angeboten, um mit den eigenen Herausforderungen beim gemeinsam geübten, bedingungslosen Lieben umzugehen.

Das TN-Begegnungsforum war also auch ein Rahmen für ein Selbst-Training in diesem Kommunikationsstil und in Kreiskultur. Insofern setzte das TN-Gemeinschaftsexperiment trotz aller Hilfestellungen in der Gruppe ein gewisses Maß an Selbstreflexion und persönlicher Integrität voraus.

Der WIR-Stil als Grundlage einer neuen Kommunikationskultur ohne Diskussion und ohne Abwertung ermöglichte bei den TN-Veranstaltungen einen vielschichtigen Erfahrungsaustausch. Genauso eröffnete der WIR-Stil Entscheidungsprozesse, bei denen sich jeder bemühte, die Perspektive des Anderen nachzuvollziehen, um kontemplativ im WIR-Spirit zu erspüren, welche Entscheidung dem gemeinsamen Anliegen gerecht wird. So wurden auch einige regionale Treffen transformal von den Teilnehmern mitgestaltet. Während sich diese Herangehensweise bei kurzfristigen Planungen bewährte, zeigte sich bei längerfristigen, komplexen Teamaufgaben, dass noch ergänzende Rituale zu erforschen sind (Infos dazu QualiKom-Forum.info). Was auf jeden Fall aus diesen Gruppenerfahrungen mitgenommen werden kann, sind die bestärkenden Effekte der ermutigenden Erfühlungen im hingewandten Zuhören und die nicht-wertenden, diskussionsfreien Ansätze beim Lösen von persönlichen Spannungen und Dissonanzen.

Im Grundlagenbuch "Die Software der Seele" ist die WIR-Stil-Kommunikation auf 20 Seiten zusammengefasst und endet dort mit dieser Übersicht (S. 477) zu den wesentlichen Punkten:
    • Zuhören in Sympathie mit Fokus auf Ermutigung
    • Nachfragen, konkrete Wünsche und Konfliktlösungsmuster (KLM)
    • Kreiskultur mit Huhu-Signal bei Abwertung und thematischer Entgleisung
    • Feedback nur auf Anfrage oder im Team nach Vereinbarung
    • In Teams Entscheidung aus dem Höheren WIR
    
Die ersten beiden Bausteine sind in den beiden WIR-Stil-Vorträgen (siehe Rubrik Rückblick) erläutert und vorgeführt. Die letzten drei Punkte werden nun im Rahmen der qualitativen Kommunikation weiterentwickelt - ebenso das im Buch nur kurz erwähnte Prinzip der „Beengelung“ von Konflikten:
Dabei steht den Konfliktpartnern je ein „Engel“ als Zeuge oder Berater ermutigend und sortierend zur Seite, während die Gruppe zugleich wohlwollend und unparteilich den Raum für die Auflösung der Dissonanzen hält.

Im Transformalen Netz wurden im Laufe der Jahre verschiedene Formen der Beengelung ausprobiert, die nun im Rahmen der Qualitativen Kommunikation im Zusammenhang mit weiteren Ritualen und Wegen für Konfliktlösungen verfeinert werden. 

Die Beengelung eignet sich für das Auflösen von Konflikten in Zweier-Beziehungen – Konfliktlösungen in einem Team brauchen eine gemeinsame Betrachtung von der Meta-Ebene aus. Dafür geeignete Rituale werden in der Qualitativen Kommunikation im Laufe der Zeit ausprobiert und ausgearbeitet. 

Gefilmte Vorträge zur WIR-Stil-Kommunikation samt Anwendungsbeispielen befinden sich in der Rubrik Rückblick - Filme.